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French-Open-Generalrpobe: Nur ein Deutscher weiter

Davis-Cup-Spieler Peter Gojowczyk ist beim ATP-Turnier in Genf der einzige deutsche Tennisprofi in der zweiten Runde.

Bei seinem ersten Auftritt in der Romandie setzte sich der 28-Jährige gegen den 2,11 m großen Aufschlagriesen Ivo Karlovic aus Kroatien mit 7:6 (7:4), 4:6, 7:6 (7:1) durch.

Gojowczyks Spiel um das Achtelfinale gegen den an Nummer vier gesetzten Spanier David Ferrer erleben Qualifikant Dominik Köpfer und Routinier Florian Mayer dagegen nur als Zaungäste.

Köpfer verpasste auch im zweiten Anlauf seinen ersten Sieg im Hauptfeld eines ATP-Turniers.

Der gebürtige Schwarzwälder, der seit Jahren in den USA lebt und studiert, verlor in Genf gegen den Argentinier Guido Pella 3:6, 4:6. Köpfer (24 Jahre) hatte sich wie im vergangenen Jahr in Winston-Salem durch die Qualifikation gespielt.

Auch Mayer und Zverev verlieren Auftaktmatch

Nach der Nummer 249 der Weltrangliste schied auch Mayer (34 Jahre) aus.

Der gebürtige Bayreuther, der am Ende der Saison seine Karriere beenden wird, unterlag dem Spanier Bernabe Zapata Miralles 3:6, 2:6. Für Mayer war es die achte Auftaktniederlage in seinem achten ATP-Turnier der Saison.

Der an Position acht gesetzte Vorjahresfinalist Mischa Zverev hatte beim Vorbereitungsturnier auf die French Open in Paris (ab 27. Mai) bereits am Sonntag gegen Mirza Basic (Bosnien und Herzegowina) 7:5, 3:6, 4:6 sein Auftaktmatch verloren.

Frankfurter Pokalheld vor Abschied?

Es war abzusehen: Die Pokalhelden von Eintracht Frankfurt haben zahlreiche Interessenten auf den Plan gerufen.

Vor allem Marius Wolf ist in der Bundesliga sehr begehrt. Der 22-Jährige soll laut kicker bei 1899 Hoffenheim, Borussia Dortmund und RB Leipzig auf der Liste stehen, vor allem die TSG zeigt sich höchst interessiert.

Frankfurt zog im Winter eine Kaufoption in Höhe von nur 500.000 Euro, um den Flügelspieler fest an sich zu binden. Im bis 2020 laufenden Vertrag soll allerdings eine Ausstiegsklausel im mittleren einstelligen Millionenbereich verankert sein. Wolf wäre demnach ein Schnäppchen.

Was noch für Hoffenheim spricht: Der ehemalige Münchner Löwe wird von der Agentur Rogon beraten, dessen Boss Roger Wittmann über einen engen Draht zu den Kraichgauern verfügt.

Auch an Ajax Amsterdams Hakim Ziyech soll die TSG interessiert sein. Bei einer kolportieren Ablöse von 20 Millionen Euro wird der offensive Mittelfeldspieler allerdings wohl zu teuer für Hoffenheim sein - zumal auch englische Klubs interessiert sind.

Ecke statt Elfer: Zwayer erklärt seine Entscheidung

Der nicht gegebene Elfmeter im Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München sorgt weiter für Diskussionen.

Jetzt hat sich Schiedsrichter Felix Zwayer erstmals dazu im kicker geäußert und steht zu seiner Entscheidung beim Stand von 1:2 aus Bayern-Sicht in der Nachspielzeit.

"Eckstoß war meine ursprüngliche Entscheidung, obwohl ich gesehen habe, dass Martinez zu Fall gekommen war. Mir war allerdings nicht klar, warum, der Ablauf des Zweikampfes sah merkwürdig aus. Daher habe ich den Video-Assistenten Bastian Dankert konsultiert. Der sagte mir nach Ansicht der Bilder, es liege ein Kontakt vor, ich solle mir die Bilder aber bitte nochmal selbst anschauen", erklärte Zwayer seine erste Wahrnehmung der strittigen Situation.

Anschließend begab sich der Schiri zum Bildschirm an die Seitenlinie, um sich den Zweikampf zwischen Kevin-Prince Boateng und Javi Martinez nochmals anzusehen. "Ich habe den Kontakt gesehen, aus meiner Sicht war es jedoch kein intensiver Kontakt, da Martinez den getroffenen Fuß noch ohne Bewegungsänderung und stabil auf dem Boden aufsetzt, bevor sein anderes Bein abhebt, nach vorne fliegt und er hinfällt", so Zwayer weiter.

Zwayer: "Treffer und Wirkung nicht zusammengepasst"

Fraglich war nun, ob der von Boatengs Tritt ausgehende Kontakt elfmeterwürdig war.

"Für mich nicht, weil ich anhand des Bildmaterials keinen Kontakt sehen konnte, der aus meiner Sicht ursächlich für das zu Fall kommen von Martinez war", gab Zwayer zu Verstehen: "Treffer und Wirkung haben für mich nicht zusammengepasst. Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung."

Zwayer ist klar, dass er entgegen der öffentlichen Erwartungshaltung, die durch den Videobeweis geschürt wurde, handelte: "Fast alle dachten wohl: Okay, jetzt schaut sich Zwayer die Szene an. Dann wird er den Kontakt sehen und Elfmeter geben. Aber ein Kontakt ist nicht automatisch eine strafbare Handlung. Zweikämpfe müssen im Fußball weiterhin bewertet und eingeordnet werden. Die Szenen sind oft nicht hundertprozentig klar, das ist Teil dieser Sportart."

Doppelpass sieht Videobeweisbilder kritisch

Diskussionen gab es aber nicht nur über die Strafraumszene an sich, sondern auch über die Durchführung des Videobeweises.

Die Spider-Cam im Berliner Olympiastadion zeigte nämlich, dass Schiedsrichter Zwayer die Szene dreimal in hoher Geschwindigkeit vorgespielt bekam, bevor er die Entscheidung Eckstoß traf.

"Als Zwayer auf den Bildschirm schaut, kam das Bild dreimal ganz schnell hintereinander", sagte Bodo Illgner, Weltmeister von 1990, im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

"Das hat mich verrückt gemacht. Wenn ich als Schiedsrichter da gestanden hätte, hätte ich gesagt: Pass auf, jetzt zeig mir das ein Mal. Warte, lass mich überlegen! Jetzt zeig es mir nochmal! Und jetzt nochmal!"

Zwayer "war mit Bildauswahl zufrieden"

Die daraus resultierenden Annahme, Zwayer habe in der Review Area ungünstige und unzureichende Kameraeinstellungen gezeigt bekommen, widersprach der 37-Jährige:

"Ich war und bin mit der Bildauswahl zufrieden. Auch weil laut Bastian Dankert das TV dasselbe Material verwendete, sind wir bei der Hinter-Tor-Perspektive geblieben. Das Fallen passte für mich nicht zum Kontakt. Ich war schon fast fertig, wollte dann aber nochmal auf Nummer sicher gehen und habe mir die Szene nochmals in Realgeschwindigkeit vorspielen lassen. Dann waren für mich keine Fragen mehr offen, ich brauchte also keine andere Perspektive. So viel Erfahrung habe ich mit dem System."

Diese Erfahrung soll der Bundesliga-Schiedsrichter nun trotz all der öffentlichen Kritik auch bei der WM in Russland einbringen. Dort ist Zwayer als Video Assistent Referee (VAR) eingeplant, genauso wie Dankert.

Die DFB-Schiedsrichterkommission steht übrigens zu Zwayers Entscheidung: "Wir können die Argumentation von Felix Zwayer nachvollziehen", so Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich im kicker, schränkte aber ein: "Gleichwohl machen wir uns in der Kommission intensiv Gedanken darüber, ob solche Entscheidungen am Ende in der Öffentlichkeit noch nachvollziehbar sind, da es dort schon eine erdrückende Meinungsmehrheit in Richtung Strafstoß gibt."

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Vor allem Marius Wolf ist in der Bundesliga sehr begehrt. Der 22-Jährige soll laut kicker bei 1899 Hoffenheim, Borussia Dortmund und RB Leipzig auf der Liste stehen, vor allem die TSG zeigt sich höchst interessiert.

Frankfurt zog im Winter eine Kaufoption in Höhe von nur 500.000 Euro, um den Flügelspieler fest an sich zu binden. Im bis 2020 laufenden Vertrag soll allerdings eine Ausstiegsklausel im mittleren einstelligen Millionenbereich verankert sein. Wolf wäre demnach ein Schnäppchen.

Was noch für Hoffenheim spricht: Der ehemalige Münchner Löwe wird von der Agentur Rogon beraten, dessen Boss Roger Wittmann über einen engen Draht zu den Kraichgauern verfügt.

Auch an Ajax Amsterdams Hakim Ziyech soll die TSG interessiert sein. Bei einer kolportieren Ablöse von 20 Millionen Euro wird der offensive Mittelfeldspieler allerdings wohl zu teuer für Hoffenheim sein - zumal auch englische Klubs interessiert sind.

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Der nicht gegebene Elfmeter im Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München sorgt weiter für Diskussionen.

Jetzt hat sich Schiedsrichter Felix Zwayer erstmals dazu im kicker geäußert und steht zu seiner Entscheidung beim Stand von 1:2 aus Bayern-Sicht in der Nachspielzeit.

"Eckstoß war meine ursprüngliche Entscheidung, obwohl ich gesehen habe, dass Martinez zu Fall gekommen war. Mir war allerdings nicht klar, warum, der Ablauf des Zweikampfes sah merkwürdig aus. Daher habe ich den Video-Assistenten Bastian Dankert konsultiert. Der sagte mir nach Ansicht der Bilder, es liege ein Kontakt vor, ich solle mir die Bilder aber bitte nochmal selbst anschauen", erklärte Zwayer seine erste Wahrnehmung der strittigen Situation.

Anschließend begab sich der Schiri zum Bildschirm an die Seitenlinie, um sich den Zweikampf zwischen Kevin-Prince Boateng und Javi Martinez nochmals anzusehen. "Ich habe den Kontakt gesehen, aus meiner Sicht war es jedoch kein intensiver Kontakt, da Martinez den getroffenen Fuß noch ohne Bewegungsänderung und stabil auf dem Boden aufsetzt, bevor sein anderes Bein abhebt, nach vorne fliegt und er hinfällt", so Zwayer weiter.

Zwayer: "Treffer und Wirkung nicht zusammengepasst"

Fraglich war nun, ob der von Boatengs Tritt ausgehende Kontakt elfmeterwürdig war.

"Für mich nicht, weil ich anhand des Bildmaterials keinen Kontakt sehen konnte, der aus meiner Sicht ursächlich für das zu Fall kommen von Martinez war", gab Zwayer zu Verstehen: "Treffer und Wirkung haben für mich nicht zusammengepasst. Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung."

Zwayer ist klar, dass er entgegen der öffentlichen Erwartungshaltung, die durch den Videobeweis geschürt wurde, handelte: "Fast alle dachten wohl: Okay, jetzt schaut sich Zwayer die Szene an. Dann wird er den Kontakt sehen und Elfmeter geben. Aber ein Kontakt ist nicht automatisch eine strafbare Handlung. Zweikämpfe müssen im Fußball weiterhin bewertet und eingeordnet werden. Die Szenen sind oft nicht hundertprozentig klar, das ist Teil dieser Sportart."

Doppelpass sieht Videobeweisbilder kritisch

Diskussionen gab es aber nicht nur über die Strafraumszene an sich, sondern auch über die Durchführung des Videobeweises.

Die Spider-Cam im Berliner Olympiastadion zeigte nämlich, dass Schiedsrichter Zwayer die Szene dreimal in hoher Geschwindigkeit vorgespielt bekam, bevor er die Entscheidung Eckstoß traf.

"Als Zwayer auf den Bildschirm schaut, kam das Bild dreimal ganz schnell hintereinander", sagte Bodo Illgner, Weltmeister von 1990, im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

"Das hat mich verrückt gemacht. Wenn ich als Schiedsrichter da gestanden hätte, hätte ich gesagt: Pass auf, jetzt zeig mir das ein Mal. Warte, lass mich überlegen! Jetzt zeig es mir nochmal! Und jetzt nochmal!"

Zwayer "war mit Bildauswahl zufrieden"

Die daraus resultierenden Annahme, Zwayer habe in der Review Area ungünstige und unzureichende Kameraeinstellungen gezeigt bekommen, widersprach der 37-Jährige:

"Ich war und bin mit der Bildauswahl zufrieden. Auch weil laut Bastian Dankert das TV dasselbe Material verwendete, sind wir bei der Hinter-Tor-Perspektive geblieben. Das Fallen passte für mich nicht zum Kontakt. Ich war schon fast fertig, wollte dann aber nochmal auf Nummer sicher gehen und habe mir die Szene nochmals in Realgeschwindigkeit vorspielen lassen. Dann waren für mich keine Fragen mehr offen, ich brauchte also keine andere Perspektive. So viel Erfahrung habe ich mit dem System."

Diese Erfahrung soll der Bundesliga-Schiedsrichter nun trotz all der öffentlichen Kritik auch bei der WM in Russland einbringen. Dort ist Zwayer als Video Assistent Referee (VAR) eingeplant, genauso wie Dankert.

Die DFB-Schiedsrichterkommission steht übrigens zu Zwayers Entscheidung: "Wir können die Argumentation von Felix Zwayer nachvollziehen", so Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich im kicker, schränkte aber ein: "Gleichwohl machen wir uns in der Kommission intensiv Gedanken darüber, ob solche Entscheidungen am Ende in der Öffentlichkeit noch nachvollziehbar sind, da es dort schon eine erdrückende Meinungsmehrheit in Richtung Strafstoß gibt."

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"Geiles Spiel!" Berlin triumphiert im EHF-Pokal

Im Hexenkessel von Magdeburg haben sich die Füchse Berlin dank einer glänzenden Vorstellung beim Final Four den Sieg im EHF-Cup gesichert.

Der Dritte der Handball-Bundesliga setzte sich im Endspiel gegen St. Raphael aus Frankreich mit 28:25 (14:13) durch und feierte nach 2015 den zweiten Triumph im "kleinen" Europacup. Dritter wurde der SC Magdeburg vor dem entthronten Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen.

Füchse-Trainer Petkovic: Es war ein geiles Spiel"

"Die Mannschaft ist zusammengerückt, die Mannschaft hat Charakter. Ich bin stolz, diese Mannschaft zu trainieren", sagte Füchse-Trainer Velimir Petkovic im rbb. "Es war ein geiles Spiel. Dass wir am Ende so einen Krimi gewinnen, ist super", sagte Nationalspieler Paul Drux.

Vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Getec-Arena war das Team Petkovic in den packenden 60 Minuten die cleverere Mannschaft und hatte in Mattias Zachrisson (9), Hans Lindberg (6) und Drux (6) die besten Schützen. Bei St. Raphael war Raphael Caucheteux (8) erfolgreichster Werfer.

Hanning kritisiert Magdeburg-Fans

Die Berliner hatten einen schweren Stand in der Börde. Zum einen machten die mitgereisten Fans aus Frankreich einen Höllenlärm, zum anderen unterstützten auch die vielen Magdeburger Fans das Team von der Cote d'Azur. Jeder Fehlwurf der Berliner und jedes Tor der Franzosen wurden lautstark gefeiert.  

"Die disqualifizieren sich selbst, wenn das Magdeburger Publikum im Europapokal eine deutsche Mannschaft auspfeift", sagte der Berliner Manager Bob Hanning.

Für die Füchse war es bereits der vierte internationale Titel, nachdem die Hauptstädter 2015 und 2016 auch Klub-Weltmeister geworden waren. Für den deutschen Handball fiel die Europa-Cup-Bilanz allerdings nicht so gut aus. 2018 konnte sich keine Mannschaft für das Final Four der Champions League qualifizieren.

Die Franzosen erwischten den besseren Start und lagen nach acht Minuten mit 3:1 in Front. Vor allem aber der dynamische Nationalspieler Drux hielt sein Berliner Team mit klugen Pässen und wichtigen Toren im Rennen. Auch der Schwede Zachrisson war von den Franzosen kaum zu halten.

Gastgeber holt Rang drei

Mitte der ersten Halbzeit schienen die Berliner die Partie im Griff zu haben, als Rechtsaußen Lindberg das 10:6 erzielte. Bis zur Halbzeit kamen die Südfranzosen aber wieder heran und verkürzten auf ein Tor. Im zweiten Durchgang hielten die Hauptstädter konstant die Führung und brachten den Sieg über die Zeit.

Im Spiel um Platz drei hatte sich zuvor Gastgeber Magdeburg im deutschen Duell gegen Frisch Auf Göppingen mit 35:25 (16:15) klar durchgesetzt. "Der Sieg war sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Dass wir in eigener Halle im Halbfinale gescheitert sind, tut aber noch einige Zeit weh", sagte Magdeburgs Keeper Jannick Green.

Den Magdeburgern war nach ihrer Halbfinal-Pleite der unbedingte Siegeswille anzumerken. Schnell ging die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert im ersten Durchgang in Führung, zog auf 11:7 und 13:9 davon. Lediglich zu Beginn der zweiten Halbzeit ging Göppingen kurz in Führung, ehe Magdeburg das Kommando wieder übernahm.

"Wir haben alles versucht. Es war nicht einfach, sich für das Spiel um Platz drei zu motivieren", sagte Göppingens Rückraumspieler Tim Kneule. Göppingen, EFH-Cup-Sieger in den vergangenen zwei Jahren, hatte den Titel-Hattrick durch eine 24:27-Niederlage im Halbfinale gegen die Füchse Berlin verpasst.

Die Partie im Stenogramm: 

St. Raphael Handball - Füchse Berlin 25:28 (13:14)

Tore: Caucheteux (8), Karalek (4), Sarmiento Melian (4), Barachet (3), Vigneron (3), Dipanda (1), Krantz (1), Lynggaard 81) für St. Raphael - Zachrisson (9), Drux (6), Lindberg (6), Wiede (3), Elisson (1), Schmidt (1), Struck (1), Vukovic (1) für Berlin

Zuschauer: 6209

"Haben das Messer am Hals": Löwen hadern nach Patzer

Die Rhein-Neckar Löwen haben auf der Jagd nach ihrem Titel-Hattrick in der Handball Bundesliga (HBL) einen Rückschlag einstecken müssen.

Der Titelverteidiger kam beim HC Erlangen nicht über ein 25:25 hinaus und rutschte mit 51:11 Punkten auf Rang zwei ab.

"Wir sind sehr enttäuscht", sagte der sportliche Leiter Oliver Roggisch bei Sky: "Als Mannschaft müssen wir schleunigst wieder komplett anders auftreten."

Flensburg übernimmt Rang eins

Die Tabellenführung übernahm unterdessen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt (52:12), der sich trotz eines mäßigen Auftritts gegen den TSV GWD Minden mit 24:23 durchsetzte. Allerdings haben die Löwen ein Spiel weniger absolviert.

Dritter sind die Füchse Berlin mit 49:13 Punkten (Alle Ergebnisse im Überblick).

Die Löwen taten sich von Beginn an schwer gegen den Tabellen-13. Vor 7189 Zuschauern führten die Gäste zwar die gesamte erste Hälfte über, kamen aber nie über eine Zwei-Tore-Führung hinaus.

Sieben Minuten vor dem Ende lag der Underdog dann sogar mit 23:20 in Front, verspielte diese Führung aber und geriet nach einem Treffer von Andy Schmid mit 24:25 ins Hintertreffen.

Ausgleich zwei Sekunden vor Abpfiff

In einer heißen Schlussphase sicherte Maximilian Lux Erlangen jedoch zwei Sekunden vor Abpfiff das Unentschieden, nachdem zuvor Kim Ekdahl du Rietz eine Zwei-Minuten-Strafe erhalten hatte.(LIVETICKER zum Nachlesen)

Während der Jubel bei den Gastgebern groß war, wütete Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen. Zunächst meckerte er mit den Schiedsrichtern, dann trat er eine auf dem Boden liegende Pappe weg. "Wir haben zu viel Angst, etwas zu verlieren", meinte Jacobsen.

Auch Schmid war angefressen, blieb aber zuversichtlich. "Wir haben das Messer jetzt am Hals, aber noch können wir es selbst richten", so der Spielmacher: "Wir haben drei Heimspiele vor der Brust und müssen da jetzt liefern."

Bester Werfer der Partie war Rhein-Neckars Gudjon Valur Sigurdsson mit sieben Treffern, Nico Büdel traf für die Gastgeber fünf Mal.

Flensburg müht sich

Auch die Flensburger hatten vor 6257 Zuschauern über die gesamte Spielzeit große Mühe gegen den Tabellenzwölften aus Minden und konnten sich nie mit mehr als drei Toren Vorsprung absetzen. Der Schwede Hampus Wanne (6) und Dänemarks Ex-Europameister Rasmus Lauge (5) waren die besten Werfer der SG.

Im Kampf um Tabellenplatz vier, der eventuell noch für die Teilnahme am EHF-Cup berechtigt, wahrte der THW Kiel seine minimale Chance. Der Rekordmeister liegt nach dem 31:27 (17:14)-Erfolg beim TBV Lemgo vor den letzten beiden Saisonspielen drei Punkte hinter dem viertplatzierten SC Magdeburg. Herausragender Schütze der Partie war Kiels Niclas Ekberg mit zwölf Treffern. Nationalspieler Steffen Weinhold kam auf fünf Tore.(Die Tabelle der DKB HBL)

In einem für Meisterschaft, Europapokal oder Abstieg bedeutungslosen Spiel setzte sich der SC DHfK Leipzig gegen die HSG Wetzlar mit 23:21 (14:12) durch. Nationalspieler Philipp Weber ragte beim Sieger mit acht Treffern heraus.

Das Restprogramm der Titelkandidaten:

SG Flensburg-Handewitt
Lübbecke (Auswärts)
Göppingen (Heim)

Rhein-Neckar Löwen
Melsungen (H)
Ludwigshafen (H)
Leipzig (H)

Füchse Berlin
Lübbecke (H)
Melsungen (A)
Hüttenberg (H)

Flensburg zittert sich zum Sieg - Löwen unter Druck

Der deutsche Vizemeister SG Flensburg-Handewitt hat Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen am 32. Spieltag der Handball Bundesliga (HBL) trotz eines mäßigen Auftritts unter Druck gesetzt.

Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla setzte sich gegen den TSV GWD Minden mit 24:23 (12:10) durch und übernahm zumindest für zweieinhalb Stunden die Tabellenführung.

Bei 52:12 Punkten können die Flensburger am Sonntagnachmittag von den Löwen überholt werden, die bei einem Sieg beim HC Erlangen (15.00 Uhr) mit 52:10 Zählern wieder auf Platz eins vorrücken würden.

Die Flensburger taten sich vor 6257 Zuschauern gegen den Tabellenzwölften aus Minden über die gesamte Spielzeit schwer und konnte sich nie mit mehr als drei Toren Vorsprung absetzen. Der Schwede Hampus Wanne (6/2) und Dänemarks Ex-Europameister Rasmus Lauge (5) waren die besten Werfer der SG.

Kiel wahrt seine Minimalchance

Im Kampf um Tabellenplatz vier, der eventuell noch für die Teilnahme am EHF-Cup berechtigt, wahrte der THW Kiel seine minimale Chance.

Der Rekordmeister liegt nach dem 31:27 (17:14)-Erfolg beim TBV Lemgo vor den letzten beiden Saisonspielen drei Punkte hinter dem viertplatzierten SC Magdeburg. Herausragender Schütze der Partie war Kiels Niclas Ekberg mit zwölf Treffern. Nationalspieler Steffen Weinhold kam auf fünf Tore.

In einem für Meisterschaft, Europapokal oder Abstieg bedeutungslosen Spiel setzte sich der SC DHfK Leipzig gegen die HSG Wetzlar mit 23:21 (14:12) durch. Nationalspieler Philipp Weber ragte beim Sieger mit acht Treffern heraus.

Basketball-Bundesliga

11.06.2013, 16:51 - MVP Bryant verabschiedet sich aus Ulm
Basketball-Bundesligist ratiopharm Ulm verliert eine wichtige Stütze seines Kaders. John Bryant, der zum wertvollsten Spieler (MVP) der abgelaufenen Hauptrunde gewählt wurde, wird den Vizemeister verlassen. Das teilte der 25-jährige Amerikaner den Klubverantwortlichen mit und begründete seine Entscheidung mit der Absicht, im kommenden Jahr in der Euroleague spielen zu wollen. Die Ulmer hatten sich lediglich für den schwächeren Eurocup qualifiziert. Zudem trennt sich der Verein von Lance Jeter, Femi Oladipo und Steve Esterkamps.

Skateboard
Leichtatheletik

[21.05.2018] Notizen - Flash-News des Tages
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik

Was Du sonst noch hier erfährst :

All´ Deine insgesamt 326 (!) verschiedenen Skelettmuskeln wollen bewegt werden! Werden diese gut trainiert, wiegen sie fast das doppelte! Aber nicht nur Deine Muskeln, sondern auch Knorpel, Sehnen, Bänder, Knochen werden durch Laufen, Springen, Hüpfen, Turnen, etc. trainiert.
Egal ob mit Freunden oder im Verein: Sport macht Spass und fit.
Der Aachener Stadtsportbund hat eine tolle Übersicht über alle Sportvereine in der Aachener Region.

Auf der Suche nach Sportmöglichkeiten für Kinder in der Aachener Region sind uns in unseren Recherchen folgende Angebote sehr positiv aufgefallen:
Mehr als nur Selbstverteidigung für Kinder im Tai-Kien Dojo Aachen-Eilendorf und ein besonderes qualifiziertes Fussballtraining für Kinder in der Fussballschule Talentexperte. Die Jugendhandballabteilung von BTB Aachen haben wir genauso besucht wie die Mädchenkunstturngruppe von BTV Aachen. Wer sich für die Sportarten interessiert oder einfach einmal hineinschnuppern möchte, dem können wir nur dazu ermutigen !
Und hier noch eine kleine Auflistung von interessanten Sport-Webseiten. Kennst Du noch andere? Dann schreib uns !

Und hier noch ein paar Infos zu Fahrrad:
Was ist ein Pedelec und was ist ein E-Bike (Elektro-Fahrrad)? Pedelecs werden zwar durch Motorkraft voran bewegt, allerdings nur dann, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. E-Bikes sind Elektrofahrräder (mit oder ohne Pedale), die per Dreh am Handgriff fahren. Der Fahrer muss nicht selber pedalieren. Pedelec Ein Fahrrad mit Trethilfe und einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit progressiv verringert und spätestens beim Erreichen von 25 km/h unterbrochen wird. E-Bikes Ein Fahrrad mit Trethilfe und einem elektromotorischen Antrieb, mit dessen Unterstützung auch eine Fahrgeschwindigkeit zwischen 25 und 45 km/h erreicht werden kann. Zusatz: Pedelec 25-Fahrer brauchen seit dem 2013 keine Mofa-Prüfbescheinigung mehr, da das Pedelec-25 dem Fahrrad gleichgestellt wurde! Zeitgleich war für Pedelec-45-Fahrer eine Mofa-Prüfbescheinigung nicht mehr ausreichend, da sich 2013 das BMVBS und die Staßenverkehrsbehörden darauf geeinigt hatten, dass die bauart-bedingte Höchstgeschwindigkeit eines Pedelec-45 nicht 20 km/h (Höchstgeschwindigkeit ohne Tretleistung) beträgt, sondern 45 km/h (Höchstgeschwindigkeit mit Tretleistung) und damit als ein Kleinkraftrad L1eB zu bewerten ist. Mehr Infos zum Thema Fahrrad Aachen erhälst Du beim Aachener Cruiser Centern.

Alemannia-News

Alemannia Aachen

Alemannia-Desaster sorgt für Umdenken
Düsseldorf. Der Aachener Landtagsabgeordnete Reiner Priggen (Grüne) bekennt sich zu einer politischen Mitverantwortung für das Finanzdesaster beim insolventen Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen und warnt zugleich vor gegenseitigen parteipolitischen Schuldzuweisungen. «Als Politiker hast du in diesem Fall immer die Arschkarte», sagte Priggen gegenüber unserer Zeitung.

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Quelle: az-web.de

Fussball live

Hertha - RB Leipzig 2:6 (1:3)
RB Leipzig hat Hertha BSC den Saisonabschluss vor eigenem Publikum gehörig verdorben und die Hauptstädter mit 6:2 besiegt. RB lieferte einen ganz starken Auftritt ab, wies Berlin bereits früh in die Schranken und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am 15. Saisonsieg aufkommen. Durch diesen auch in der Höhe verdienten Erfolg sicherten sich die Sachsen die Teilnahme an der Europa League, Hertha schließt die Saison auf Rang zehn ab.

Freiburg - FC Augsburg 2:0 (0:0)
Der Sport-Club Freiburg hat den Klassenerhalt geschafft. Dank eines 2:0-Siegs gegen den FC Augsburg vermieden die Breisgauer den Gang in die Relegation. Die Tore gegen müde Augsburger fielen im zweiten Durchgang.

Schalke - Eintracht Frankfurt 1:0 (1:0)
Eintracht Frankfurt hat Platz sieben auf Schalke verspielt und muss nun den DFB-Pokal gewinnen, um den Traum von Europa noch wahr werden zu lassen. Zum Verhängnis wurde den Hessen vor allem die ersten Hälfte, in der sie gegen aggressive Schalker kaum ein Mittel fanden.

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